Dragon schrieb am 19.11.2002, 14:52 mit dem Betreff Der Tempel von Dark Falz: Drei Tage ziemlich genau waren vergangen, seit im Palast des Königs der rubinerne Dreierdolch gestohlen wurde.
Dedra ritt mit genau diesem Dolch im Gepäck einen Hügel hinauf. Sein Pferd war schon müde und bald würde er Rast machen müssen. Immer wieder wendete er den Blick nach hinten, Ausschau haltend nach eventuellen Verfolgern. Im letzten Dorf hatte er mitbekommen, dass ein sehr hohes Kopfgeld auf seinen Körper ausgesetzt wurde. Und dieses konnte der Kopfgeldjäger nur einstreichen, indem er dem König seinen Kopf brachte. Selbstverständlich ohne die restliche Körpermasse vom Kopf abwärts.
Ein Kopfgeldjäger war ihm schon ziemlich nahe gekommen, es hätte fast zum Kampf geführt, doch Dedra klaute sich ein Pferd und entkam so seinem Jäger.
Es war bereits Nacht, als Dedra halt machte, eine alte Decke neben einer Trauerweide auf den Boden warf und sich darauf legte. Schlafen konnte er nicht, zuviele Gedanken schwirrten in seinem Kopf herum. Er musste den Tempel von Dark Falz erreichen. Noch einmal setzte er sich auf, kam unter dem Baum hervor und hielt eine alte Schriftrolle in des Mondes Lichtes. Die Karte war ziemlich genau, er konnte den Tempel nicht verfehlen, doch bis dahin war es noch ein weiter weg.
Von Müdigkeit geplagt legte er sich wieder hin. Er lauschte dem Rascheln der Bäume und den Lauten der Tiere. Plötzlich glaubte er, etwas Verdächtiges gehört zu haben.
[Mitmachen darf jeder, sei es als Dedras Gefährte, als Kopfgeldjäger oder als jemanden, der es auf den äußerst wertvollen Dreierdolch abgesehen hat. Ausgenommen sind natürlich Overgods oder besonders starke Charaktere, sowie Charaktere der Neuzeit.]sag_ich_nicht schrieb am 19.11.2002, 15:16 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: [Keine Overgods? Das ist ein Tempel von Dark Falz, dem Overgodkiller, spinnst du???]Myotismon schrieb am 20.11.2002, 20:48 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: [Keine Charas der Neuzeit? In welcher Zeit und Welt spielt es denn?]Dragon schrieb am 20.11.2002, 21:07 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Ich meine damit niemand der mit Bazooka antanzt und mit einem Motorrad rumdüst.
Es spielt natürlich in der hiesigen Welt zur hiesigen Zeit.
(Dieser und die letzten zwei Beiträge, werden sich nach einer gewissen Zeit von selbst vernichten.)
Beitrag editiert von Dragon am 21.11.2002, 01:50sag_ich_nicht schrieb am 21.11.2002, 09:50 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Seitwann gibt es auf Terra noch solche Länder??? Mit Königen(Ich meine damit ECHTE Könige, nicht sowas wie in England, Schweden usw.)??? Aber egal...Dragon schrieb am 21.11.2002, 15:32 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Eine halbe Stunde lang saß er noch auf dem beinahe steinharten Boden, mit dem Rücken an den Baum gelehnt, ohne auch nur das geringste Geräusch zu verursachen.
Dann dachte er sich, es wäre sinnlos wegen jedem Geräusch sich Sorgen zu machen und schlafen müsse er auch irgendwann. Das Pferd hatte er absichtlich ungefähr 500 Meter von sich entfernt an einen Baum gebunden. Noch einmal zog er den Dreierdolch aus seiner Tasche und betrachtete ihn genau. Ihm kam vor, als würde er leicht schimmern. Dann schlief er ein, mit dem Dolch in seiner Hand.Evolver schrieb am 22.11.2002, 09:21 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: <<< Einstweilen in einer etwas eigenartigen Kathedrale.>>>
3 Leute standen in einem Zirkel Alle 3 vermummt und Kaum zu erkennen. Einer von den 3 sprach ein kurzes gebet in Lateinisch.
Die Atmosphähre war nicht normal. Ein Rotes eigenartiges Licht erhellte diesen Art und die Stimmung war beängstigend
"Der Dreierdolch wurde entwendet, dies ist die Gelegenheit dieses Relikt für unsere Zwecke in gewahrsam zu nehmen."
sprach eine der vermumten Personen.
Darauf antwortete eine weitere vermumte Person welche als einzige von diesen drei weiblich war.
"Die Scryed sowie Avalon sind schon im Einsatz, meine Resourcen sind schon aufgebraucht, es liegt nun an euch Brudeder Zyriacus"
Der dritte der Antscheinend Zyriacus hieß nickte kurz und wingte eine art Leibgarde zu sich. "Schickt die weißen Reiter los, und findet den Dolch." Die Leibgarde verbeugte sich und zog sich zurück.
Weinige Stunden später reiteten 5 Reiter in weiß gekleidet auf weißen Pferden an der Kathedrale vorbei, suchend nach dem Dieb.....Diamond schrieb am 22.11.2002, 11:05 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: "Alles narretei! Der Dolch gehört ganz allein uns!"
Hoch oben, in der Baumkrone eines alten Baumes, stand ein junges Mädchen. Sie genoss die Höhe, das Mondlicht und die ultimative freiheit der geschwindigkeit wenn sie durch den Wald jagte. Ihr rein äußeres ließ auf höchstens 15 Jahre schließen, doch ihr wissender Blick und die harten, schwarzen Augen ließen die Illusion verschwimmen die man auf sie gelegt hatte.
Mit einem kräftigen Sprung schnellte sie vom Baum hinunter, landete auf einem Ast und sprang von dort aus weiter. Mit einer Geschwindigkeit von der im Wald jedes pferd nur träumen könnte schnellte sie durch die Baumkronen.
Das lange, schwarze Haar wehte im Wind, als sie den willkommen Windhauch spürte, der den Waldrand ankündigte.
Dort hinten würde er sein, sie vermeinte dort hinten jemanden sehen zu können der sich nicht bewegte.
Um völlig sicher zu gehen zog sie eine leicht angekohlte Schriftrolle aus der Gürteltasche und verlaß leise den Zauber der Dämmersicht. Lächelnd betrachtete sie die Figur dorrt hinten am Baum lehnend.
"Du gehörst mir."Evolver schrieb am 22.11.2002, 12:15 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Inzwischen hatten die Reiter schon die Spur Augenommen. Als wappen hatten sie ein schwarzes kreuz in dem sich ein weißes kreuz befand. Dies war bei jedem auf den Schultern Angebracht sowie auf den Schilden die sie bei sich trugen......
Wer der Anführer ist war nicht zu erkennen, den sie reiten alle gleich auf und wenn ein Lebewesen in den wegkommen würde, würden sie es einfach überreiten.Dragon schrieb am 22.11.2002, 18:42 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra schlief mittlerweile recht unruhig, er hatte einen Alptraum. Darin sah er sich selbst, wie er einen Tempel betrat. Dort wurde ihm der Dolch von einem schwarzen Gespenst entrissen, welches danach damit auf ihn einschlug. Die Traumfigur Dedra wusste sie würde sterben, wartete darauf. Doch die Qualen wurden immer größer und sie starb einfach nicht. Jedesmal wenn es schien als würde Dedra umfallen und nachgeben, stand er wieder auf, nur um weitere Stiche zu kassieren. Der Tempel füllte sich mit seinem Blut, man hätte bereits darin schwimmen können...
Dedra schreckte hoch. Er bemerkte, dass er leichtsinniger Weise, den Dolch einfach liegen lassen hatte. Der junge Mann nahm den Dolch und ging einmal um den Baum. Auf einer Seite konnte er eine kleine Höhlung entdecken. Dort lag er ihn hinein, lehnte sich dann mit dem Rücken zur Höhlung hin und bedeckte sie somit. Müde dreinschauend schüttelte er den Kopf, warum machte er das? Wer sollte denn schon hier in der Nacht vorbei kommen, um Menschen zu beklauen? Es dauerte nicht lang, dann nickte er wieder ein.Diamond schrieb am 23.11.2002, 11:37 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Die Assasine schreckte auf. Ihr Blick viel sofort auf den Mann, der sich am Baum herum bewegte.
Seiw underte sich was er da tat, denn die Infravision hatte inzwischen nachgelassen.
Sie beschloss sich die Sache inmal näher anzusehen.
Ihr Training befähigte sie die Gefühle anderer zu lesen, leider nicht auf diese Entfernung.
So unaufällig wie Möglich schlich sie sich herann, suchte auf einem Baum in einiger Entfernung schutz.
"Schlaf du nur...morgen wird ein harter Tag - für dich."Dragon schrieb am 25.11.2002, 18:00 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Es war früh am Morgen, noch hatte die Sonne das Tal nicht erreicht und Dedra war gerade aufgewacht. Es war ein herrlicher Tag, die Sonne scheinte wie schon lange nicht mehr und obwohl der Jahreszeit war es angenehm warm. Der junge Mann rannte die paar hundert Meter zum Pferd und sprang auf. Dann schaute er kurz zurück und die gerade erst erschienene Sonne blendete ihn. Die Tasche in der sich der Dolch befand, welche eigentlich nur eine Art zusammen gebundener Reissack war, hatte er um seine rechte Schulter gelegt.
Dedra war froh, dass die Nacht ohne Zwischenfälle vorbei gegangen war und ritt nun weiter in Richtung Norden, mit dem Blick auf die Karte gesenkt. Er wusste zwar, dass er in diese Richtung reiten muss, aber er dachte immer es wäre besser zweimal nach zu schauen, bevor man weiß Gott wo landet.Diamond schrieb am 26.11.2002, 11:58 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Mit *leichtem* Gang sprang die Assasine im Schatten hin und her, unsichtbar für jeden der nicht ganz genau WEIß das dort jemand ist.
"Irgendwann machst du eine Pause oder eine Fehler...und dann bist du entweder den Dolch oder dein Leben los..."Dragon schrieb am 26.11.2002, 12:28 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Von Pause schien aber nicht die Rede zu sein. Dedra ritt immer weiter, offenbar einem bestimmten Ziel entgegen. Dann, endlich, nach mehreren Stunden ununterbrochenen Reitens hielt er sein Pferd zum Halten an und sprang behende von seinem Rücken. Erstmal dehnte er sich und ging ein paar mal im Kreis um die Beine aufzulockern. Dann zückte er abermals die Karte und warf einen genauen Blick darauf. Ja, er war eindeutig richtig. Vor ihm lag eine Art Canyon, auf der linken Seite stand ein riesiger Baum, genau wie auf der Karte vermerkt.
Über diesen Baum gibt es eine Legende: Offenbar wurde er schon mehrere Male gefällt, aber am nächsten Tag war das Holz immer verschwunden und der Baum stand wieder da, als sei nie was gewesen.
Dedra ging auf den Baum zu und blickte dann hinauf. Wahrlich, so einen großen Baum hatte er noch nie gesehen. Das Pferd war die letzte Stunde müde geworden und nur mehr langsam voran gekommen, also entschied sich Dedra erstmal eine halbe Stunde zu rasten. Nach seinen Schätzungen müsste es jetzt kurz nach Mittag sein.Diamond schrieb am 26.11.2002, 12:39 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Schwer keuchend erreichte die Assasine den Ort wenig später. Selbst für ihre Verhältnisse war das hier anstrengend. Davor konnte sie auch nicht die Reise imS chatten bewahren.
Mit den lungen irgendwo am Boden setzte sie sich erschöpft hin und musste sich ausruhen. 10 Minuten pause kalkulierte sie in.
In diesem Canyon hätte sie endlich Angriffsfläche.Evolver schrieb am 27.11.2002, 09:22 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Doch Dedras Pause schien nicht von langer Dauer zu sein. Eine weiße Taube kündete schon die Reiter an.... welche unaufhöhrlich ihre Pferde quählten und nicht stoppten. Die Taube kreiste über Dedra und makierte ihn. 15 minuten die blieben ihm bevor ihm die Reiter eingehohlt hatten... nur Dedra wusste noch nichts....Dragon schrieb am 27.11.2002, 13:38 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra schickte sein Pferd zurück, laut Karte würde gleich etwas kommen, was für das Pferd ohnehin unpassierbar war. Und tatsächlich, nach wenigen Minuten gehens, sah er eine Brücke... die nur aus zwei Seilen bestand, eins ober dem Anderen. Unter der Brücke war gähnende Leere, ein Aufschlag auf den harten Steinboden wäre sicher nicht gesund.
Die beiden Seile schienen aber stabil genug, so hielt sich Dedra mit beiden Händen am oberen Seil und ging mit den Füssen auf dem Unteren um die andere Seite zu erreichen. Er liess sich Zeit, denn ein unangenehmer Wind erleichterte die Sache nicht gerade.Evolver schrieb am 28.11.2002, 08:08 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Als Dedra die andere seite erreicht hatte sah er schon in der Ferne eine Staubwolke welche die Reiter ankündigte die ihn verfolgten......Diamond schrieb am 28.11.2002, 12:15 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: "Ihr werdet mich nicht länger stören."
Sagte die Assasine die unefähr zwei Minuten hinter *ihrem* Dolch hinterher reiste.
Dedra hatte bereits die andere Seite erreicht, als sie damit begann die Brücke zu bearbeiten.
Mit Hilfe von ein paar Messer, und dem Werkzeuggürtel ihres Ordens legte sie eine komplizierte Falle, und das während sie seelenruhig über das Seil schritt. Das ganze befestigte sie in der Mitte der Brücke, und legte schnell den Rest zurück.
Sobald jetzt dort vorne jemand einen Fuß auf die Brücke setzt, ist ende mit lustig, und ihm steht ein laaaaanger Flugunterricht nach unten bevor.
"Und jetzt - gehörst du mir allein."
Sagte sie während sie schon wieder unterwegs war.Evolver schrieb am 28.11.2002, 13:06 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Als die Reiter die Klippe erreichten blieben sie stehen. Ihr blick war auf Dedra gerichtet welcher schon etwas weiterentfehrnt war. Nacheinander stiegen sie von ihren Pferden ab. Und so begab sich der erste über die Brücke. Als er die Mitte erreicht hatte, passierte das unvermeidliche und dieser eine stürzte in die Teife. Die Brücke war Zerstört. Verwundsamer weise zeigten keiner der Reiter einen Deut an MItgefühl um ihren Kumpanen. Aus einer Beutel taschen der Pferde zogen 2 der Reiter 2 große Ambrüste und 2 lange Seile. Mit hilfer dieser Ambrüste schossen sie gezielt die seile hinüber welche stabil genug waren damit ein einzelner reiter immer ohne probleme hinüberreisen konnte. So machte sie der erste von 4 reiter auf den weg diesen Canyon zu überquehren. 2 von den Anderen hielten noch immer die frisch geladenen Armbrüste bereit sodas ein Anschlag auf die Seile mit Vergeltung geübt werden konnte.Dragon schrieb am 28.11.2002, 15:02 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra hatte die Staubwolke zwar bemerkt, dachte aber noch nicht daran, dass ihn jemand verfolgen könnte. Als er dann den Schrei eines herabstürzenden Mannes hörte, war er zunächst ein wenig verwirrt. Das Seil hatte nachgegeben? Komisch, es schien doch stabil?
Aber es bekümmerte ihn nicht weiter, wer immer auch der arme Hund gewesen sein mag, der dort abgestürzt ist. Dedra ging noch einige Minuten, dann kam er an einen Engpass im Canyon. Dort standen die Wächter, zwei riesige Cycolpenstatuen aus Stein, eine auf jeder Seite. Die Augen der Cyclopen waren schimmernde Rubine.
Dedra blickte voll Ehrfurcht auf die beiden Götzen und noch viel mehr, auf das was sie angerichtet hatten. Zwischen den beiden Statuen lagen massenweiße Leichen am Boden. Das war das Schicksal aller, die versuchten die Engstelle zu passieren.
Dedra nahm hastig den Dreierdolch aus der Tasche und hielt ihn mit der Rechten so hoch wie möglich. Dann schritt er auf die Statuen zu. Als er in der Mitte war, schoss zeitgleich aus jedem Auge ein roter Strahl, doch anstatt Dedra zu rösten, trafen sie auf den Dreierdolch, der den Strahl weiterleitete, da auch er aus Rubin war. Wie beim Strom war nun der Kreis geschlossen und Dedra passierte absolut nichts. Als der Mann soweit war, dass der Beschuss aufhörte, steckte er den Dreierdolch wieder in die Tasche und ging langsam weiter. Er war nun auf Boden, den nur wenige vor ihm berührt hatten.
Kurz blickte er noch einmal zurück. Eine sehr gute Falle. Wenige wussten davon und wenig Leute waren im Besitz eines Rubines, um die Engstelle überhaupt passieren zu können.
Er blickte abermals auf die Karte. Das erste der vier Hindernisse hatte er hinter sich, die nächsten Drei waren Dedra vollkommen unbekannt, es war nie jemand zurück gekehrt um davon zu berichten.Diamond schrieb am 28.11.2002, 20:41 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: "Bis hierhin - und nicht weiter."
Hörte Dedra eine weibliche Stimme sprechen.
Die Assasine hatte Dedra inzwischen unbemerkt überholt, lehnte nun an einer Wand.
Als er herum fuhr sah er ein ähm...kleines Mädchen von höchstens 14-15 Jahren an einer Wand in der Nähe lehnen. Doch diese Augen...sie waren so kalt und hart wie Stahl.
Dedra fragte sich erstmal wie sie hier vorbei kahm. Dann fiel sein Blick auf ein rotes Leuchten an ihrer Hand - das Licht ließ einen Rubinring funkeln.
"Gibst du ihn mir freiwillig...?"
Fragte sie unschuldig. (oder zumindest klang es so)
Beitrag editiert von Diamond am 28.11.2002, 20:55Dragon schrieb am 28.11.2002, 21:09 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra schüttelte nur leicht den Kopf und festigte den Griff am Trageseil der Tasche. Dann drehte er dem Mädchen den Rücken zu und ging weiter. Er nahm sie offenbar nicht ernst.Diamond schrieb am 28.11.2002, 21:11 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Wohl aber den Dolch, der sich grade neben ihm in festen Stein (!) bohrte und dort stecken blieb. Das kleine Mädchen stand noch immer dort, hatte ihre Hand fest um ein weiteres Messer gelegt.
"Glaube nicht deinem Auge, Dedra."Dragon schrieb am 28.11.2002, 21:41 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra fiel sprichwörtlich die Kinnlade auf den Boden. Woher zur Hölle wusste dieses Mädchen seinen Namen? Was wusste sie über ihn und was über den Dolch? Wusste sie was er vor hatte?
Eines war klar, Dedra durfte sie jetzt nicht mehr unterschätzen. Mit zwei simplen Handbewegungen schuff er eine magische Mauer, dann rannte er fort, was seine Beine hergaben. Die Mauer würde nur wenige Minuten standhalten.Diamond schrieb am 28.11.2002, 21:45 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Zwei gezielte Sprünge verhalfen der Assasine über die Mauer, dennoch war sie beeindruckt - sei es von der magischen Mauer, als auch von deer geschwindigkeit die man in Panik erreichte.
Mit einem Fluch auf den Lippen donnerte sie ihm hinterher.
"Du kannst mir nicht entkommen." Sagte sie zu sich selbst, als sie begann regelrecht im Schatten zu reisen.Dragon schrieb am 28.11.2002, 22:54 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra hatte nun sehr wohl bemerkt, dass seine Verfolgerin gefährlich für ihn war. Sie war außerordentlich geschickt. Aber wieso zum Ragnara wollte sie den Dreierdolch? Sie musste von ihm wissen. Oder war es nur ein Zufall, dass sie einen Rubinring trug? Und sie kannte seinen Namen. Irgendwas ist hier faul. So gut wie Niemand kennt seinen Namen.
Nun ging es abwärts und anstatt runter zu rennen liess sich Dedra fallen. Er stolperte runter, rollte seitwärts, Überschlug sich zum Schluß ein paar mal. Mit einigen Schrammen und Kratzern sprang er wieder auf. Hier hatte er sicher einiges an Zeit gut gemacht. Das war nicht gut, zu rennen während er sich dem zweiten Hinderniss näherte.
Plötzlich wurde Dedra langsamer und knallte mit seinem Körper gegen den Boden. Es war, als wäre ein Magnet unter ihm. Dedra schaffte es fast nicht mehr auf zu stehen. Vor ihm stand eine 3 Meter große Statue, deren beide Augen plötzlich funkelten. Diese hier wurde durch die Präsenz eines Rubines aktiviert, was Dedra nicht wußte. Aus der Statue brach ein nicht weniger kleiner Golem, mit einer riesigen Axt in der Hand. Er schritt auf Dedra zu, der schon schwitzte, weil er all seine Kraft verwendete um aufzustehen.
Beitrag editiert von Dragon am 29.11.2002, 00:45Evolver schrieb am 29.11.2002, 07:28 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Einstweilen waren die 4 verbleibenden Reiter bei der ersten "Falle" angekommen. Zielsicher untersuchten sie vorher die Gegend und bemerkten den Strahl. Doch nun passierte das was keiner vermutet hatte. Die 4 weißgekleideten männer rannten einfach darauf los. Ein Strahl ging auf einen der 4 los, der aber schützend seinen schild hinhielt. Der Schild begann zu glühen und letzendlich durchdrang er diesen und auch dem Träger selbst. Die anderen hatten inzwischen diese falle überquehrt und folgten, nur noch zu dritt, schnellen schrittes ihrer "Beute"
Beitrag editiert von Evolver am 29.11.2002, 10:18Diamond schrieb am 01.12.2002, 11:32 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: "Finger weg! Der gehört ganz allein MIR!"
Dann sirrte auch schon etwas durch die Luft, was entfernt an einen kleinen, schwarzen Würfel errinerte, als dieser den golem berührte, gab es eine kleine Explosion, und der Golem stand dort wie festgenagelt.
Kurze Zeit nichts als Stille.
Dann hörte man Schritte die langsam näher kamen.
"5 Minuten wird er dort stehen, dann läuft er wieder Amok..."
Hörte Dedra die Stimme der Assasine.Dragon schrieb am 01.12.2002, 13:57 mit dem Betreff Re: Der Tempel von Dark Falz: Dedra hatte es endlich geschafft aufzustehen, setzte dann einen Schritt nach vorne und brach fast wieder zusammen. Seine Beinmuskulatur tat ihm schrecklich weh, doch er musste es schaffen. Auf allen Vieren kroch er so weiter, durch des Golems Beine hindurch. Als er weit genug weg war, liess diese seltsame Anziehungskraft los. Dedra stand wieder auf, seine Beine zitterten, seine Arme waren wie gelähmt und sein Rücken schmerzte. Aber er war von einer unsichtbaren Kraft getrieben, die ihn immer weiter zog. So schwankte Dedra weiter, blickte nochmal zurück auf die Assasine, die immer noch auf der anderen Seite stand und wohl gerade überlegte, wie sie am Besten durch das Kraftfeld kam. Noch 2 Minuten, bis der Golem wieder anfangen würde zu wüten.
[Man kann das Kraftfeld aufheben, wie man das anstellt, müsst ihr selbst herausfinden, oder einen anderen Weg darüber finden.]
Heute ist der 30.07.2010, 01:20 Uhr
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