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Thema: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

 

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Neuer Beitrag 25.08.2003, 07:56
 Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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Gehrers umstrittene Äußerungen: "Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht?"

In der Diskussion um einen Beitrag der Pensionisten zur Sicherung der Altersvorsorge stellt sich ÖVP-Vizeobfrau Bildungsministerin Elisabeth Gehrer klar auf die Seite der Pensionisten. Von der Jugend fordert sie im Gegenzug, für Nachwuchs zu sorgen.
"Nach meinem Verständnis hat die ältere Generation den Generationenvertrag erfüllt, sie hat für ihre Eltern gesorgt, und sie hat Kinder bekommen", erklärte Gehrer in der "Presse" (Samstag-Ausgabe). Sie frage sich nun, wo die Kinder der jüngeren Generation bleiben.

Diskussion von "Neidhammeln"?
Die ältere Generation, aber auch Politiker und Beamte hätten bereits genug Beiträge zum Sozialsystem geleistet, meint Gehrer. Wer, wie Sozialexperte Bernd Marin, eine "Pensionistensteuer" diskutierenswert finde, sei ein "Neidhammel".
Man solle sich nun vielmehr "öffentlich damit auseinandersetzen, was die Aufgabe der Jungen in dem so oft zitierten Generationenvertrag sei", erklärt Gehrer und fügt ihre Meinung hinzu: "Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darüber muss man reden", so Gehrer.

"Ist es das Single-Leben?"
Eine Wertediskussion sei nötig, fordert Gehrer in dem Interview: "Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?" Zugleich fordert sie die Jungen auf, ihren Beitrag zum "Generationenvertrag" zu definieren.
Eine Pensionistensteuer nütze den heute 30-Jährigen in drei oder vier Jahrzehnten, wenn sie dann selbst in den Ruhestand treten, außerdem wenig, meint Gehrer und insistiert: "Die Wahrheit ist: Die Zukunft ist gesichert, wenn ein Land Kinder hat".

Entschuldigung Gehrers gefordert - Opposition empört
Die Opposition reagierte mit Empörung auf Gehrers Bild von der Jugend. "Nicht einmal einen blassen Schimmer" von der Lebenswelt und Lebensrealität junger Menschen hat Gehrer in den Augen der stellvertretenden Grünen Bundessprecherin Eva Glawischnig.
Für die Jungen sei das Leben alles andere als eine Party, so Glawischnig: Viele seien mit atypischen Verträgen statt als herkömmliche Dienstnehmer angestellt. Der Druck auf junge Arbeitnehmer verschärfe sich; für Frauen werde die Vereinbarung von Kindern und Beruf immer schwieriger.

Alles wie "Sex and the City"?
Auch die SPÖ-Abgeordnete Melitta Trunk sah in Gehrers Äußerungen einen Beweis, wie "weltfremd" die Regierung sei. Gehrer verwechsle Österreichs junge Menschen mit Protagonisten aus der TV-Serie "Sex and the City". Sie forderte eine Entschuldigung Gehrers bei den jungen Menschen.
Außerdem verlangte Trunk, dass die Vorsitzende der jungen ÖVP, Silvia Fuhrmann, positiv auf Gehrer einwirken solle, vermutete aber zugleich, dass Fuhrmanns Weltbild "älter und biederer" sei als das der meisten reiferen Abgeordneten.

Bures: "Verzichtbare Weisheiten"
SPÖ-Geschäftsführerin Doris Bures erklärte wiederum, die Jungen könnten auf Gehrers "moralisierende Weisheiten" verzichten. Auch sie zeigte sich darüber hinaus "neugierig", wie JVP-Chefin Fuhrmann auf Gehrers Aussagen reagieren würde.
Statt Fuhrmann reagierte jedoch ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka. Er warf der SPÖ seinerseits mangelnden Realitätssinn vor und erwähnte Gehrer in seiner Aussendung mit keinem einzigen Wort. Er unterstrich jedoch ebenfalls die Forderung nach mehr Nachwuchs.

Lopatka will "gegensteuern"
Österreich zähle mit 1,32 Kindern pro Frau gemeinsam mit Spanien, Italien und Griechenland europaweit zu den kinderärmsten Ländern, so Lopatka. Angesichts dessen müsse man "aktiv werden". Die "Keine-Kinder-Mentalität" vieler Österreicher verlange nach "Gegensteuerung".

Quelle: [ Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar ]

Was soll man dazu sagen: Eine alte schusselige Politikerin, die über die Jugend herzieht Vielleicht wäre es an der Zeit, sich einmal über alternative Vorsorgemodelle den Kopf zu zerbrechen: Die staatliche Vorsorge ist sowieso out, in Zukunft muss man ganz einfach privat vorsorgen, damit man wirklich was bekommt
Und folgender Punkt lässt meinen Puls schneller schlagen: "Die ältere Generation, aber auch Politiker und Beamte hätten bereits genug Beiträge zum Sozialsystem geleistet, meint Gehrer..." Na, die hat wohl in der Witzkiste geschlafen
12.606 €, eine wirklich überaus nette Pension für einen Politiker. Und erst die Beamtengehälter: Wieviel verdient schnell die beiden Postbuschefe :confused?! Aja, 304.000 € im Jahr, da kann man sich schnell einmal ihre Pension ausrechnen (80% vom Letztgehalt, dieser Betrag wird dann runtergesetzt nach ein paar Jahren ). Oder der ÖIAG-Vorstand: Der kommt doch glatt über 500.000 €! ÖBB-Chef vorm Walde?! 450.000 €! Solche überaus fähige Leute haben solche Unsummen na verdient, wo kämen wir denn sonst noch hin, wenn wir solchen Typen nicht das Geld in die Ritze schieben würden
Danke Liesl, ich bin immer wieder gerne bereit, deine Aussagen zu korrigieren

Beitrag editiert von maex1000 am 29.08.2003, 11:13


Wissen ist Macht - das News-Archiv
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Neuer Beitrag 25.08.2003, 09:27
 Re: Von Party zu Party

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Knochenmann ist Offline Knochenmann
Meister



Alter: 39
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Diese Blöde Schlapme. Was mein Beitrag ist? Ich reis mir den Arsch auf wie der blöde, zahl 50% Steuern und darf mich glücklich schätzen wenn ich mir 65 nicht vom Staat erschossen werde damit der meine Organe verkaufen kann um seine Schulden zu zahlen.

Die Penner sollten sich lieber mal überlegen, warum die Geburten in Österreich so rückläufig sind: Weil sich kein Schwein mehr Kinder leisten kann!

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Neuer Beitrag 25.08.2003, 10:26
 Re: Von Party zu Party

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TheEvil ist Offline TheEvil
Mozartkugel



Alter: 34
Geschlecht: Männlich
Die hat ja wirklich nur Scheiße im Kopf. Mehr fällt mir da garnicht ein, stimme ansonsten Knochenmann zu

Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.


Orson Welles
06.05.1915 - 10.10.1985
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Neuer Beitrag 26.08.2003, 11:59
 Re: Von Party zu Party

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maex1000 ist Offline maex1000
Meister



Alter: 32
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Gehrer lässt sich Debatte nicht verbieten

Gehrer: "Es muss möglich sein, eine Wertediskussion zu führen, ohne sofort als reaktionär abgestempelt zu werden."
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) bleibt bei der von ihr losgetretenen "Wertediskussion" trotz parteiinterner Kritik standhaft.
"Die Gesellschaft muss überlegen, welchen Stellenwert Kinder und Familie in unserem Wertegefüge haben und ob 'double income - no kids' der Lebenszweck sein kann", erklärte Gehrer am Dienstag vor dem Ministerrat.

Lebensziel Ibiza oder Lech ??
"Kann es das Lebensziel sein, nur das höchste Einkommen zu lukrieren? Bringt dir das später die höchste Befriedigung, dass du eine Ferienwohnung in Ibiza und ein Domizil in Lech hast?" legte Gehrer eine weitere rhetorische Frage nach.
Am Wochenende hatte sich Gehrer gegenüber der "Presse" gegen eine "Neidhammeldiskussion" der Jungen gegenüber den Ältereren rund um den Generationenvertrag gewehrt.
Wörtlich fragte die Ministerin damals: "Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?" Die Antwort blieb Gehrer dabei nicht Schuldig: "Kinder sind die beste Zukunftssicherung."

"Traurig, dass man keine Sachdiskussion führen kann"
Am Dienstag betonte Gehrer, sie finde es traurig, dass man in Österreich offensichtlich keine Sachdiskussion führen könne. Sie habe bei ihrem Vorstoß gesagt, dass es zu kurz greife, bei der Zukunftssicherung den Fokus immer auf die Pensionisten zu lenken und sie eine Strafsteuer zahlen zu lassen. Sie wollte fragen, was die Jungen in Zukunft zum Generationenvertrag beitragen.

Diskussion muss möglich sein
"Da stellt sich für eine Gesellschaft die Wertefrage, und das wird man auch einmal diskutieren dürfen, ohne dass man gleich als naiv oder reaktionär abgestempelt wird", betonte Gehrer.
Man könne auch kapitulieren und sagen, das sei so: "Double income - no kids, amen!" Man könne auch niemanden zwangsverpflichten, Kinder zu bekommen, das wisse sie. "Aber wenn es wieder einmal chic wäre in der Gesellschaft, Kinder zu haben, wenn man anders reagieren würde, wenn eine Familie mit vier Kindern in die U-Bahn einsteigt ...", sagte Gehrer.
Gehrers Vorstoß hatte seit dem Wochenende ein breites Echo ausgelöst. Die Opposition schrie auf. Kritik kam aber auch aus katholischen Reihen: Kinder erziehen sei mehr als Kinder gebären, erinnerte der Katholische Familienverband und forderte bessere Rahmenbedingungen für Familien.

"Armutsrisiko Kind"
Der Pastoraltheologe Paul Zulehner, der sich seit Jahren mit dem Thema Familien aus kirchlicher und gesellschaftlicher Sicht auseinander setzt, formulierte es am Dienstag ähnlich: Kinder seien heute ein Armutsrisiko für die Eltern.
"Es wäre gut, würde die Gesellschaft, wenn sie an Kindern interessiert ist, auch diejenigen privilegieren, die Kinder in die Welt setzen, weil die sich nicht nur ein privates Vergnügen leisten, sondern einen Beitrag zur Reproduktion der Gesellschaft", so Zulehner gegenüber der Kathpress - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

Fuhrmann kritisiert Gehrer
Die Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Silvia Fuhrmann, zeigte sich am Dienstag gegenüber mehreren Tageszeitungen bestürzt über die Angriffe von Gehrer auf die Jugend.
Die Ministerin habe "ein falsches Menschenbild", wies sie die Aufforderung zurück, Jugendliche sollten sich um den Nachwuchs kümmern statt "von Party zu Party zu rauschen".

"Wir hüpfen nicht von Party zu Party"
"Wir hüpfen nicht von Party zu Party", kontert die ÖVP-Jugendsprecherin ihre Parteikollegin im "Standard". Jugendliche stünden heute unter hohem Leistungsdruck.
Frauen, denen ihre Karriere wichtig ist, würden es sich genau überlegen, ob sie Kinder bekommen sollten. Denn wenn sie sich bis 30 in der Karriere hinaufgearbeitet hätten und noch weitere Karrieresprünge erwarten könnten, seien Kinder ein Karrierehindernis, so Fuhrmann.

Steuer auf Verhütungsmittel
Recht bekommt Gehrer durch einen Vorschlag von FPÖ-Jugendsprecher Johann Gudenus: "Vielleicht wird zu viel gefeiert", so Gudenus. Gudenus' Vorschlag zur Steigerung der Geburtenrate: eine "Steuer auf Verhütungsmittel". Ob Gehrer mit diesem Vorschlag ihre Freude haben wird, bleibt offen.

Quelle: [ Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar ]

Okay, diese Aussagen könnte man jetzt in alle Richtungen zerlegen. Ich will aber eine andere Frage in die Runde werfen:


Wer kann sich heute noch Kinder leisten? Also vom Geld her ist es zumeist kein Problem, aber wegen der Zeit! Welches auf der Karriereleiter stehendes Paar kann es sich schon leisten, eine Auszeit zu nehmen? In unserer schnelllebigen Arbeitswelt ist jede Pause von wenigen Monaten (Krankheit etc.) schon ein mittleres Desaster, wie soll das erst bei einer Karenz von 1-2 Jahren funktionieren ??


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Neuer Beitrag 26.08.2003, 12:44
 Re: Von Party zu Party

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Knochenmann ist Offline Knochenmann
Meister



Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Von wegen, "Geld ist kein Faktor"... ich hab daheim sogar eine Formal, mit der man sich es praktisch ausrechnen kann, wieviele Kinder sich eine Bevölkerungsgruppe leisten kann.

Der Witzt dabei ist: Je reicher man ist, desto (viel) mehr kosten die Kinder. Bei Kindern reicher Eltern wird ein Uni Abschluss "erwartet", will heißen: Als Arzt, Architekt oder anderer Mehrverdiener kann man seine Bälger durchfüttern bis sie 24 sind... und das fällt ins Geld.

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Neuer Beitrag 28.08.2003, 20:09
 Re: Von Party zu Party

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maex1000 ist Offline maex1000
Meister



Alter: 32
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Expertin: Jugend ist keine Spaßgesellschaft

Die Jugend ist keine Spaßgesellschaft und will sehr wohl Familie gründen, kontert die Jugendforscherin Reingard Spannring auf die Behauptung von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP), die Jugend würde den Generationenvertrag nicht erfüllen.

Kinder ja, aber später
Die empirischen Daten aus zahlreichen Umfragen unter Jugendlichen belegten eindeutig die Ernsthaftigkeit der Jugendlichen. Die Studien zeigten, dass Jugendliche Beziehungen und die Familie sehr hoch schätzen. Sie wollen Kinder, aber später. Der Grund: die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zum Kinderkriegen sind sehr schlecht.

Längere Ausbildungszeiten
Der Übergang von Jugend in die Erwachsenenwelt sei heute schwieriger und länger. Zum Beispiel Bildungszeiten: Es reiche heute nicht mehr, nur Grund- und Hauptschule zu haben, man müsse sich zusätzliche Qualifikationen aneignen.
Oft sei es auch so, dass Jugendliche mit einer fertigen Ausbildung am Arbeitsplatz feststellen, dass sie so nicht weiterkommen. Sie müssten sich umorientieren, eine neue Ausbildung machen und sich eine neue Qualifikation aneignen. Und das mache die Ausbildungszeiten länger.

Hintergrund: Debatte um Singles und Kinder
Hat das Single-Leben einen höheren Stellenwert als das Aufziehen von Kindern? Mit ihren Aussagen zur Zukunftsvorsorge vermittels gesteigerter Geburtenrate hat Bildungsministerin Gehrer (ÖVP) eine neue Debatte über den Stellenwert von Kindern in der Gesellschaft losgetreten.

Unsicherer Arbeitsplatz, geringeres Einkommen
"Die Jugendlichen brauchen heute länger, bis sie einen Arbeitsplatz finden, und sind auch dann benachteiligt", meinte Reingard Spannring vom österreichischen Institut für Jugendforschung im ORF-Radio.
"Die Wirtschaft erwartet flexible Arbeitskräfte und das erhöht auch den Druck. Junge Menschen, auch Akademiker, müssen ständig neue Jobs suchen, umlernen und das macht es ihnen schwieriger, langfristig zu planen. Sie sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen und müssen sich im Gegensatz zu den älteren Kollegen mit geringfügigen Jobs abfinden. Das bedeutet ein geringeres Einkommen und eine wesentlich schlechtere Versorgung durch die Sozialversicherung."

Double income, no kids?
Viele Jahre seien notwendig, bis Jugendliche von ihrem Einkommen leben können, so die Jugendforscherin Reingard Spannring. Von "double income, no kids" sei keine Rede. Die Frage sei nicht, dass man viel verdient und steinreich werde, sondern dass man sich mit vielen kleinen Jobs über Wasser halte.

Zukunftsplanung unmöglich
"Jugendliche bekommen häufig befristete Arbeitsverträge und das macht die Zukunftsplanung schwierig", meinte Spannring. "Man weiss: OK - mit diesem Job habe ich die nächsten zwei Jahre gesichert, aber was ist danach? Unter diesen Bedingungen ist es heute schwer, ein Kind in die Welt zu setzen und aufzuziehen."

Wer betreut die Kinder ?
Auch die Kinderbetreuung sei schwieriger, so Spannring. Denn auch die Großmütter "fallen aus". Auch die älteren Frauen müssen heute länger arbeiten und haben weniger Zeit, auf die Enkelkinder aufzupassen.

Keine Spaßgesellschaft
Haben Jugendliche wirklich nur Partys und Urlaube auf Ibiza im Sinn? Die Jugendforscherin Spannring meinte, es gebe kein Unterfutter für dieses Bild einer Spaßgesellschaft. Im Gegenteil. Die Jugendlichen seien sehr ernsthaft und verantwortungsbewusst. Wenn man die eigene Zukunft nicht voraussehen könne, sei es verantwortungsvoll, das Kinderkriegen hinauszuschieben.

Quelle: [ Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar ]

Jaja, wenn wir unsere Experten nicht hätten


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Neuer Beitrag 29.08.2003, 11:18
 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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Alter: 32
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Themenstarter


Die Umverteilung in Zahlen

Junge Menschen zahlen ins Pensionssystem mehr ein, als sie je bekommen werden, alte Menschen kriegen mehr heraus, als sie je eingezahlt haben. Das behauptet eine Studie über das Generationenverhältnis, die nun das Nachrichtenmagazin "Format" präsentiert.

Eine "Generationenbilanz"
Mittels der in den neunziger Jahren von US-Ökonomen entwickelten "Generationenbilanz" wurde vom Ökonomen Reinhard Koman gemeinsam mit zwei Kollegen aus der Schweiz und den USA ermittelt, welche Jahrgänge im Schnitt zu den Profiteuren und welche zu den Verlierern des österreichischen Sozialsystems gehören.
Während ein 68-Jähriger um 192.000 Euro mehr lukriert, als er eingezahlt hat, wird ein heute 28-Jähriger im Laufe seines Lebens 113.000 Euro mehr einzahlen, als er tatsächlich bekommt .

Die jungen "Nettozahler"
Das Ergebnis zeige, dass die Generation 60 plus stark von der Umverteilung profitiert, während die heute 20- bis 35-Jährigen zu den "Nettozahlern" des Systems gehören.
Am besten steigen laut Studie die heute 73-Jährigen aus. Ihr "Generationenkonto" weist ein Plus von 199.000 Euro aus. Den heute 33-Jährigen wird ein Malus von 108.000 Euro prognostiziert, ein Verlust von 113.000 Euro blüht den heute 28-Jährigen.

Mit 53 gerade noch davongekommen
Glaubt man der Studie, dann sind alle unter 48 benachteiligt, bekommen also weniger, als sie einzahlen. Wer heute über 53 Jahre ist, kommt gerade noch mit einem Plus davon. Studienautor Koman sieht den Ursprung dieses Ungleichgewichts im Pensionssystems begründet.

Experte für eine differenziertere Sicht
Der Ansicht, die Jungen seien die Nettozahler in unserem augenblicklichen Pensionssystem, widersprach aber erst unlängst der WIFO-Pensionsexperte Alois Guger. Gegenüber dem "Standard" (Donnerstag-Ausgabe) erinnerte Guger daran, dass die Jungen zwar 150 Mrd. Euro an Staatsschulden "erbten". Sie "erbten" auf der anderen Seite aber auch 290 Mrd. Euro an Privatvermögen.
Guger erinnerte auch an Fakten abseits blanker Zahlenspiele - etwa Verbesserung von Infrastruktur, ein breiterer Zugang zu Bildung.
Guger formuliert seinen Vergleich bildlich: "Man kann nicht nur das größere Stück vom Kuchen, das die Älteren erhalten, vergleichen und diskutieren." Das kleinere Stück Kuchen für die Jungen habe doch einen höheren Kalorienanteil, erinnerte der WIFO-Experte im "Standard".

Quelle: [ Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar ]

Man kann von dieser Studie halten was man will, fix ist nun einmal:
• Die Jungen (alle bis 25-30) gehen alle einmal nicht unter 70 in Pension, weil es da so hohe Abschläge geben wird, dass man da lieber weiterarbeitet, falls das staatliche Pensionssystem bis dann überhaupt noch hält
• In Zukunft müssen wir viel mehr für die Pensionen einzahlen und bekommen weniger zurück
• Die ältere Generation kann sich dagegen beruhigt zurücklehnen, in bestehende Pensionsverträge wird wohl in kommender Zeit nicht eingegriffen werden

Daher: So schnell wie möglich privat absichern, jede Bank macht einem ein lukratives Angebot, das sich auszahlt


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Neuer Beitrag 29.08.2003, 11:30
 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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Knochenmann ist Offline Knochenmann
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maex1000 schrieb:
[Während ein 68-Jähriger um 192.000 Euro mehr lukriert, als er eingezahlt hat, wird ein heute 28-Jähriger im Laufe seines Lebens 113.000 Euro mehr einzahlen, als er tatsächlich bekommt .



hmmmmmm.... je später man in Pension geht, desto weniger kriegt man.

Ich hätte lust Anzige zu erstatten: Das Ganze trägt eindeutig Züge eines PYRAMIEDENSPIELS, und ist damit sittenwiedrig und illegal.

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Neuer Beitrag 31.08.2003, 16:16
 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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Generationenvertrag: FPÖ strikt gegen Ausweitung der Zuwanderung

FPÖ-Generalsekretärin Bleckmann hat der Aussage von Nationalratspräsident Khol über eine notwendige Diskussion über Zuwanderung angesichts sinkender Geburtenraten eine Absage erteilt. "Beim Vorschlag, eine verstärkte Zuwanderung zur Sicherung des Generationenvertrages heranzuziehen, kann Khol doch nicht ernsthaft glauben, in uns Freiheitlichen einen Partner zu finden", so Bleckmann am Sonntag. Zwischenzeitlich stellte VP-Generalsekretär Lopatka klar, dass Zuwanderung nicht Ziel der ÖVP wäre.
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten habe sich gezeigt, dass durch Zuwanderung weder das soziale System noch der Generationenvertrag abzusichern sei. Bleckmann: "Die Österreicher wünschen sich im Schnitt zwei bis drei Kinder. Es ist also keine Frage der Einstellung, ob der Generationenvertrag aufrechterhalten werden kann, sondern vielmehr eine Frage der Rahmenbedingungen für die Familien. Kinderkriegen muss schlichtweg leistbar sein. Und hier ist auch die ÖVP gefordert, endlich der Politik der schönen Worte zu entsagen und ihren Lippenbekenntnissen Taten folgen zu lassen."

Lopatka widerspricht
Lopatka hat am Sonntag klargestellt, dass die Zuwanderung angesichts der sinkenden Geburtenraten nicht Ziel der ÖVP sei. Wie er gegenüber der APA erklärte, sei es Aufgabe der Politik, entsprechende kinderfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. "Nur wenn wir hier versagen, kommt das Thema Zuwanderung auf die Tagesordnung", so der Generalsekretär.

Steuerreform vorziehen
Eine Möglichkeit für die Volkspartei biete sich dabei, auf den Freiheitlichen Vorschlag einzugehen, spürbare Entlastungsmaßnahmen für Familien im Zuge der Steuerreform auf 2004 vorzuziehen. In diesem Zusammenhang wies die FPÖ-Generalsekretärin zum wiederholten Male auf den vorhandenen Handlungsspielraum hin, der durch die jüngsten Budgetzahlen und den prognostizierten Konjunkturaufschwung gegeben sei.
Khol erklärte im neuen "profil": "Wenn wir die Kinder im eigenen Land nicht haben, werden wir Familien mit Kindern aus unseren Nachbarländern benötigen. Wir müssen bald über Zuwanderung diskutieren."

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maex1000 ist Offline maex1000
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Minister als Jugendschutzpatron

Die bisher schärfste Kritik an der ÖVP-Wertediskussion kommt ausgerechnet aus den eigenen Reihen. Innenminister Ernst Strasser meint etwa in einem aktuellen Interview, ihn würden die Wortmeldungen in der Debatte "ankotzen".
Strasser in den "Niederösterreichischen Nachrichten" (Montag-Ausgabe), ohne den Namen von ÖVP-Vizechefin Elisabeth Gehrer zu nennen: "Manche Wortmeldungen der letzten Tage kotzen mich an. Insbesonders jene, die Partys verbieten und zum Kinderkriegen aufrufen."

"Junge haben Werte"
Die Entscheidung für oder gegen Kinder ist für Strasser eine "höchstpersönliche Angelegenheit": "Das geht die Politik nichts an." Aufgabe der Politik sei, in diesen Fragen Rahmenbedingungen zu schaffen und aufzuklären, "aber nicht anzuklagen".
Strasser positioniert sich auch deutlich als personelles Angebot an die junge ÖVP-Klientel. Er wolle die Jungen "ausdrücklich in Schutz" nehmen, erklärt der Minister: "Die haben schon Werte wie Familie, Beruf, Treue - sie sind aber eben auch für Feiern und Fröhlichsein."

Khols "entbehrliche" Ansichten
"Höchste Zeit, dass der Sommer zu Ende geht", resümiert Strasser und attackiert auch den jüngsten Beitrag von Nationalratspräsident Andreas Khol (ÖVP) dazu - der hatte ein Entweder-Oder von Nachwuchs und Zuwanderung formuliert - als "besonders entbehrlich".
Khols jüngste Äußerungen hielten am Sonntag auch ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka auf Trab. Vor allem die FPÖ hatte Khols Ansichten über die nötige Zuwanderung ganz und gar nicht goutiert. Von FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann abwärts hagelte es Proteste.

Lopatka beruhigt FPÖ
Lopatka stellte so am Sonntag klar, dass die Zuwanderung angesichts der sinkenden Geburtenraten nicht Ziel der ÖVP sei. Nur wenn man dabei versage, kinderfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, "kommt das Thema Zuwanderung auf die Tagesordnung".
Gegenüber den zahlreichen FPÖ-Protesten erklärte Lopatka, der Koalitionspartner würde einen "künstlichen Widerspruch konstruieren". Der FPÖ-Forderung nach einer Vorziehung einer steuerlichen Entlastung für Familien erteilte Lopatka zugleich eine klare Absage.

Schuld der SPÖ?
Eine Neuordnung von Steuern würde wie geplant erst 2005 diskutiert werden, erklärte Lopatka - räumte jedoch ein, dass die Politik die Augen vor dem Problem der sinkenden Geburtenzahlen verschlossen habe. Die Schuld dafür gab Lopatka dem früheren Koalitionspartner SPÖ.

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Die ÖVP ist zerrissen, das ist einmal was ganz Neues


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 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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Am Donnerstag kommt die Frau Minister Gehrer in unsere Schule. Wir Schüler werden die Möglichkeit haben, ihr Fragen stellen zu dürfen. Lasst euch ein paar interessante Fragen einfallen, die ich ihr stellen kann! Was bedrückt euch, was interessiert euch, ich werde es weiterleiten Wollt ihr auch Nachrichtensprecher beim ORF werden wie ihr Sohn, wollt ihr auch eine abgesicherte Ministerpension von 12.603 € monatlich wie sie ?!
Also lasst mal hören


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Neuer Beitrag 21.09.2003, 13:32
 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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@ Gehrer in da school: Wir haben sie gar nicht fragen können, weil wir Schüler heimgeschickt wurden Soll aber total fad gewesen sein



Gehrers Pläne, um die Geburtenrate in Österreich zu erhöhen

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" die grundsätzlichen Frage gestellt: "Wir werden in Zukunft viel gute Arbeitsplätze brauchen - woher sollen sie kommen?"
Eine mögliche Variante wäre für Gehrer kontrollierte Zuwanderung. Lieber wäre ihr aber ein Ansteigen der Geburtenrate in Österreich.

Wertedebatte im Vordergrund
Für Gehrer steht dabei die Wertedebatte im Vordergrund. Junge Menschen müssten sich wieder Kinder wünschen. Trotz großen Verzichts in vielen Dingen könne es neben dem Beruf ein sinngebender Lebensinhalt sein, Kinder großzuziehen. Das müsse der Jugend, etwa im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen, klar gemacht werden.
In zweiter Linie gelte es, auch die Rahmenbedingungen "weiter zu verbessern." Die Ganztagsschule als Anreiz für berufstätige Menschen, Arbeit und Familie besser vereinen zu können, lehnt Gehrer jedoch ab - zumindest als flächendeckendes Schulmodell.

Wahlfreiheit bei Ganztagsschule
Gehrer kann sich im Gegensatz zu ihren steirischen Parteikollegen das Modell der Ganztagsschule nur "als Angebot für jene Eltern, die das wollen" vorstellen. Die Erziehungsberechtigten müssten die Wahlfreiheit behalten, ob sie ihre Kinder am Nachmittag selbst betreuen wollten oder dies in der Schule geschehe.
Wenn eine Schule über den ganzen Tag verteilt wechselnd Unterricht und Freizeit- bzw. Betreuungsphasen (Ganztagsschule) anbieten wolle, könne sie das schon jetzt, wenn der aus Eltern, Schülern und Lehrern bestehende Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) dies beschließe. Auch die Einführung dieses Systems nur für eine einzige Klasse wäre möglich.

Mehr Nachmittagsbetreuung geplant
Flächendeckend will Gehrer aber die Nachmittagsbetreuung an den Schulen ausweiten. Bis zum Jahr 2006 sollen zusätzlich 10.000 Kinder betreut werden, das entspreche einer Erhöhung um rund 20 Prozent gegenüber den derzeitigen 45.000.

Gesamtschule "alter Hut"
Nicht diskutieren will Gehrer die Einführung der Gesamtschule, bei der Kinder bis zur Vollendung der Schulpflicht einen gemeinsamen Schultyp besuchen würden, ohne Trennung zwischen Hauptschule und Gymnasium.
Dieses Modell sei ein "alter Hut", auf den sie "keine neuen Bänder" draufsetzen wolle. Eine Abschaffung des differenzierten Schulsystems würde einer "großen Anstrengung zur Umstrukturierung eines gewachsenen Schulwesens" bedürfen.

Förderung für Familien
Andere Vorschläge, die während der letzten Wochen nicht zuletzt aus Gehrers eigener Partei gekommen waren, hält die Bildungsministerin offenbar für wenig verfolgenswert - wie etwa ein angedachtes Stimmrecht für Kinder oder eine Gestaltung der Steuern je nach Familiengröße.
Für Gehrer sollten lieber "positive Anreize" fürs Kinderkriegen gesetzt werden, wie Förderung, Familiengeld, Unterstützung bei Pensionszahlungen und Kinderbetreuung. Absetzbeträge für Alleinerhalter gebe es bereits.

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Also wenn sie selber zugibt, dass man wegen Kinder auf sehr viel verzichten muss, dann ist das ja sehr aufbauend Ich glaube schon, dass viele junge Menschen Kinder haben wollen, nur ist der Aufwand eben doch enorm: Wer betreut die Kinder - nicht alle wohnen in der Stadt, wo es genügend Plätze gibt... Ich bin voll und ganz dafür, dass die Schulen das übernehmen sollten: Nachmittagsbetreuung durch Lehrer, ich glaube, dass das schon viele ansprechen könnte, denn an unserer Schule haben viele nur halbe Lehrverpflichtung, weil es eben zuviele Lehrer gibt Und die betreuen dann eben die Kindergruppen, das könnte man aber sicher noch ausbauen mit z.B. Aufenthaltsräumen für die Kinder (Fernseher, Computer bzw. Konsolen etc.).
Einführung von Gesamtschulen ist der größte Bockmist, den man nur machen kann: Kostet sehr viel Geld und bringt überhaupt keinen Nutzen, überhaupt wäre das ganze viel zu aufwändig, sinnlose Geldverschleuderung
Förderung für Familien gibt es doch eigentlich genug: Das Kindergeld bis 3 Jahre (die FPÖ will das bis zum 6. Lebensjahr ausweiten), daneben gibt es viele Zuschüsse: Beim Häusl-Bauen etc. Ich wäre dafür, dass Geld gerechter zu verteilen: Familien mit mehr Geld bekommen weniger


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 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

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maex1000 ist Offline maex1000
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Haider begrüßt Gehrer-Initiative

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ) fordert in seiner Eigenschaft als Schulreferent die rasche Umsetzung der Ankündigung von Bundesministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP), die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern auszuweiten.
Er begrüßte am Montag in einer Aussendung, dass die Ministerin nun einem schon lange von ihm propagierten Vorschlag mit einem ersten Schritt endlich Rechnung tragen wolle.

"Einfache Gesetzesänderung"
"Nun sollten den Worten aber rasch Taten folgen", so Haider. Das sei durch eine einfache Gesetzesänderung bundesweit mit einem Schlag möglich.

Anwesenheitspflicht der Lehrer erhöhen
Man brauche nur die Anwesenheitspflicht der Lehrer an den Schulen um neun auf 30 Stunden zu erhöhen. Dadurch wäre die Nachmittagsbetreuung ohne Mehrkosten für den Staat flächendeckend sichergestellt.
Der Landeshauptmann forderte Gehrer auf, unverzüglich aktiv zu werden. Es handle sich um einen sinnvollen Schritt, der leicht machbar sei, da nur die entsprechende Novellierung zum Landeslehrerdienstrechtsgesetz - einem Bundesgesetz - einzubringen wäre.

Gehrer-Vorstoß nicht ausreichend
Die von Gehrer vorgeschlagene Ausweitung der Betreuung sei absolut notwendig, allerdings sollte sie weiter gehend sein und alle in Frage kommenden Schüler erfassen. Es sei höchste Zeit, bei der Sorge um eine effiziente Betreuung Nägel mit Köpfen zu machen, so Haider.

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Da werden die Lehrer aber leider nicht mitspielen, die sind ja schon fast auf die Barrikaden gegangen, also vor 3 Jahren die Stundenanzahl von 20 auf 21 erhöht wurde Faulen Säcke! Ich merke das am besten an unserer Englischlehrerin: Die Schachtel hat in den 12 Jahren seitdem sie unterrichtet noch nie eine 6. Stunde oder Nachmittagsunterricht gehabt Weil der heurige Stundenplan aber es so vorsah, dass wir am Dienstag 6. Stunde Englisch hätten, war sie total sauer, wegen ihr wurde der Stundenplan jetzt extra umgeändert Da fehlen einem echt die Worte, da greift sich jeder hartarbeitende Angestellte an den Kopf


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 Re: Von Party zu Party bzw. Generationenbilanz

#14 | Zitieren |

Knochenmann ist Offline Knochenmann
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Also, bei 20 auf 21 würd ich auch auf die Barikaten gehen! Ist ja eine Erhöhung um 5%! Ich meine, ich arbeite ja schon 50 Stunden in der Woche, da würde eine mehr nicht mehr viel ausmachen.

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